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Ausgabebedingungen

Antwort zeigen oder verstecken Wer kann einen Bildungsscheck erhalten?

Im individuellen Zugang gelten ab dem 27.04.2018 die folgenden Konditionen für die Beantragung eines Bildungsschecks NRW:

  • Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte (auch in Elternzeit) mit (Haupt-)Wohnsitz oder Arbeitsstätte in NRW, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 40.000,- € (alleinstehend / einzeln veranlagter Ehepartner) bzw. 80.000,- € (gemeinsam veranlagt) nicht übersteigt, und deren privatrechtlicher Arbeitgeber (kein öffentlicher Dienst) weniger als 250 Personen beschäftigt (Stichtag: Tag der Beratung).
  • Berufsrückkehrende mit (Haupt-) Wohnsitz in NRW können einen Bildungsscheck erhalten, wenn sie keinen Anspruch auf Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben  oder die BA trotz grundsätzlicher Zuständigkeit eine Förderung der gewünschten beruflichen Weiterbildung abgelehnt hat.

Im betrieblichen Zugang gelten ab dem 27.04.2018 die folgenden Konditionen für die Beantragung eines Bildungsschecks NRW:

  • Unternehmen des Privatrechts mit Arbeitsstätte in NRW, die mindestens einen und weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben (Stichtag: Tag der Beratung), können im Zeitraum von einem Kalenderjahr für bis zu 10 ihrer Beschäftigten einen Bildungsscheck erhalten.
Antwort zeigen oder verstecken Wie oft kann man einen Bildungsscheck erhalten?

Im individuellen Zugang können diejenigen, die die Voraussetzungen erfüllen, innerhalb eines Kalenderjahres einen Bildungsscheck in Anspruch nehmen.

Im betrieblichen Zugang erhalten Unternehmen innerhalb von einem Kalenderjahr bis zu zehn Bildungsschecks. Pro Beschäftigtem darf dabei innerhalb dieses Zeitraums nur ein Bildungsscheck eingesetzt werden.

Antwort zeigen oder verstecken An wen richtet sich der Bildungsscheck nicht?

Der Bildungsscheck richtet sich nicht an:

  • Personen, die Leistungen nach dem SGB III (sogen. ALG I-Empfänger/-innen) oder SGB II (sog. ALG II Empfänger/-innen) erhalten (Ausnahme: Beschäftigte, die aufstockende Leistungen erhalten),
  • Schüler/-innen, Studierende, Auszubildende (auch dann nicht, wenn eine Nebentätigkeit oder ein Minijob vorliegt),
  • Praktikantinnen und Praktikanten, Volontärinnen und Volontäre ohne sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis,
  • Bundesfreiwilligendienstleistende
  • Beschäftigte bei Bund und Ländern sowie bei rechtlich selbständigen Unternehmen, an denen Bund oder Länder zu mehr als 50% beteiligt sind (Öffentlicher Dienst),
  • Beschäftigte bei sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts:
    a. Gebietskörperschaften (z.B Gemeinden und Kreise)
    b. Verbandskörperschaften (z.B. Landschaftsverbände)
    c. Personalkörperschaften (z.B. Ärztekammern, Rechtsanwaltskammern, Universitäten)
    d. Realkörperschaften (z.B. IHK, Handwerkskammern).
Antwort zeigen oder verstecken Wie wird die Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen gezählt?

Bei der Berechnung der Beschäftigtenzahl eines Unternehmens sind folgende Beschäftigtengruppen bezogen auf Jahresarbeitseinheiten (= Vollzeitbeschäftigung während eines Jahres) zu berücksichtigen:

  1. Lohn- und Gehaltsempfänger/-innen, auch Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte (Minijobber)
  2. Für das Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem Recht Arbeitnehmern bzw. Arbeitnehmerinnen gleichgestellt sind
  3. Mitarbeitende Eigentümer/-innen
  4. Teilhaber bzw. Teilhaberinnen, die eine regelmäßige Tätigkeit in dem Unternehmen ausüben und finanzielle Vorteile aus dem Unternehmen ziehen

Bei der Berechnung der Beschäftigten im Bildungsscheckverfahren werden Auszubildende nicht mitgezählt.

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