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Praxistipps

Kleinen und mittelständischen Unternehmen stehen eine Reihe von Möglichkeiten zur Qualifizierung und Entwicklung ihres Personals zur Verfügung. So gibt es Lernformen, die innerhalb des Betriebes oder außerhalb des Betriebes stattfinden, sowie eine wachsende Anzahl verschiedener Onlineangebote. Oftmals erweist sich eine Mischung aus unterschiedlichen Komponenten als sinnvoll.

Intern bieten sich beispielsweise Möglichkeiten für den (Erfahrungs-)Austausch zwischen Kolleg*innen, job-rotation oder sogenanntes peer-to-peer learning an. Dabei liefern die internen Qualifizierungsformate auch Aufschluss über die sogenannte Lernförderlichkeit der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen. Hier gibt es erfahrungsgemäß oft Hinweise, wie sich die Arbeitsgestaltung mit Blick auf die Lernförderlichkeit verbessern lässt. Auch in-house Schulungen, Mentoring oder Coaching können Sie als  Instrumente zur Personalentwicklung (PE) anwenden. Bei diesen internen Varianten können Sie beispielsweise Ressourcen entdecken, die bereits im Betrieb vorhanden sind.

Externe Formen der betrieblichen Weiterbildung beinhalten beispielsweise den Besuch von Schulungen oder Seminaren in Bildungseinrichtungen oder auch die eigenständige Weiterentwicklung von Kompetenzen mit Hilfe von elektronischen Medien wie Web Based Training (WBT) oder auch E-Learning. Blended learning vereint diese beiden Methoden.

Welche konkreten Weiterbildungsbedarfe in Ihrem Unternehmen vorhanden sind oder noch entstehen, leitet sich unter anderem aus der Geschäftsstrategie oder betrieblichen Innovationsvorhaben ab, welche eine Auswirkung auf die Arbeitsanforderungen haben. Zunächst bietet es sich an, diese potenziellen Veränderungen aus der strategischen Ausrichtung des Unternehmens abzuleiten. Hierzu gibt es eine Reihe von Instrumenten, die als strategische Methoden zum Einsatz gebracht werden können, wie beispielsweise die Balanced-Scorecard, die SWOT-Analyse oder Mission-Vision Workshops.

Mit den folgenden sieben Schritten können Betriebe darauf aufbauend eine integrierte, wenig aufwändige und effektive Personalentwicklung konzipieren und umsetzen.

1. Zukünftig benötigte Mitarbeiterqualifikationen definieren (Soll)

2. Aktuellen Status der Mitarbeiter überprüfen (Ist)

3. Personalbedarfsplanung erstellen

4. Personalentwicklung planen

5. Geeignete Instrumente für die Personalentwicklung festlegen

6. Optimalen Partner für die jeweiligen Maßnahmen auswählen (zum Beispiel externe Bildungsdienstleister, Trainer für interne Maßnahmen, Software, Produktschulungen, etc.)

7. Überprüfung der Qualität und der Ergebnisse

Quelle: Business-wissen.de

Weitere Informationen - unsere Linktipps

Da das Angebot an Weiterbildungen groß und oft unübersichtlich ist, haben wir Informationen zur Kurssuche sowie NRW-spezifische und bundessweite Angeboten für Sie zusammengestellt. Diese finden Sie unter dem Menüpunkt „Kurssuche“ auf unserem Weiterbildungsportal.

Auf der Seite des RKW Kompetenzzentrums finden Sie nützliche Werkzeuge rund um das Thema Personal- und Kompetenzentwicklung. Die Toolbox hält dabei verschiedene praxisnahe Leitfäden und Checklisten zum Download bereit.

Beratungsangebot für KMU zu ausländischen Fachkräften

Das Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung" informiert und berät Unternehmen im gesamten Bundesgebiet - direkt und persönlich. Beteiligt sind die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern. Die Projektmitarbeiter/-innen sind in der Regel Montag bis Freitag von 09:00 - 17:00 Uhr erreichbar.

www.unternehmen-berufsanerkennung.de

Infotelefon berufliche Weiterbildung

0211 837-1929

Ein Angebot des Bürger- und ServiceCenters "Nordrhein-Westfalen direkt". Montag bis Freitag von 08:00 - 18:00 Uhr.

Es fallen die üblichen Telefonkosten an (Festnetz- oder Mobiltelefon).