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Wie wird der Bildungsscheck vom Weiterbildungsanbieter eingelöst?

Der Weiterbildungsanbieter stellt einen Antrag an die zuständige Bewilligungsbehörde (Bezirksregierungen in NRW) auf Erstattung von 50 % des jeweils förderfähigen Kursentgeltes. In Abhängigkeit von dem auf dem Bildungsscheck ausgewiesenen Betrag sind dies max. 500,- € pro Bildungsscheck (für Bildungsschecks, die ab 2015 ausgegeben wurden).

Zur Verwaltungsvereinfachung sollten Weiterbildungsanbieter die bei ihnen eingereichten Bildungsschecks sammeln und bis spätestens sechs Monate nach dem Beratungsdatum zur Abrechnung einreichen. Die Kurse, für die die Erstattung beantragt wird, müssen begonnen haben.

Dem Antrag sind für die Erstattung jedes Bildungsschecks jeweils beizufügen:

  • der Bildungsscheck,
  • ein Beleg (ggf. Buchhaltungsauszug oder vergleichbare Belege) über die Zahlung der ermäßigten Kursentgelte; Rechnungsempfänger ist im betrieblichen Zugang das Unternehmen, im individuellen Zugang die auf dem Bildungsscheck eingetragene Person. Der Bildungsscheck wird auf Grundlage der Kosten pro Teilnehmer/-in abgerechnet. Gruppenpreise sind auf die Gesamtzahl der Teilnehmer/-innen umzulegen. Bei vereinbarter Ratenzahlung kann der Bildungsscheck abgerechnet werden, wenn mindestens der zu erbringende Eigenanteil in der Förderhöhe des Bildungsschecks nachgewiesen wird.
  • ein Auszug aus dem Seminar-/Kursprogramm, aus dem sich Inhalt und Gesamtkosten der Weiterbildungsmaßnahme ergeben.

Ein Rechtsanspruch auf Erstattung besteht nicht.

Ausführliche Informationen über das Bildungsscheckverfahren, die Antragsformulare und eine Adressliste mit den Bewilligungsbehörden erhalten Sie unter: www.mais.nrw im Bereich "Europäischer Sozialfonds" unter dem Punkt 3.2.

Infotelefon berufliche Weiterbildung

0211 837-1929

Ein Angebot des Bürger- und ServiceCenters "Nordrhein-Westfalen direkt". Erreichbar montags bis freitags von 08:00 - 18:00 Uhr. Es fallen die üblichen Telefonkosten an (Festnetz- oder Mobiltelefon).