Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sie sind hier: Startseite / Förderung / Bildungsscheck NRW / FAQ Bildungsscheck NRW / Informationen für Weiterbildungsanbieter

Informationen für Weiterbildungsanbieter

Antwort zeigen oder verstecken Was müssen Weiterbildungsanbieter beachten, wenn sie einen Bildungsscheck annehmen?

Mit dem Bildungsscheck gewährt das Land NRW mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Beschäftigten und Unternehmen einen Zuschuss zu den Ausgaben für die berufliche Weiterbildung. Der Bildungsscheck wird von Bildungsscheckberatungsstellen für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen ausgegeben. Die Kursentgelte im Sinne des Bildungsschecks umfassen nur die Teilnahme- und Prüfungsentgelte sowie ggfs. Anmeldegebühren und Zertifikatskosten, nicht jedoch Fahrtkosten, Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

Weiterbildungsanbieter können den Bildungsscheck annehmen, wenn

  1. er möglichst innerhalb der auf dem Bildungsscheck eingetragenen Gültigkeitsdauer bei Ihnen eingereicht wird und der Kurs frühestens am Tag nach der Beratung in der Bildungsberatungsstelle beginnt (Ausstellungsdatum auf dem Bildungsscheck),
  2. ihre Einrichtung auf dem Bildungsscheck als Anbieter vermerkt ist,
  3. das zu buchende Weiterbildungsangebot inhaltlich das auf dem Bildungsscheck aufgeführte Weiterbildungsthema abdeckt,
  4. die Weiterbildung für die Person erbracht werden soll, die auf dem Bildungsscheck namentlich benannt ist,
  5. das ermäßigte Kursentgelt von dem Unternehmen bzw. der den Bildungsscheck einreichenden Person gezahlt wird.

Eine Erstattung des Bildungsschecks ist ausgeschlossen, wenn

  • der Bildungsscheck unvollständig ausgefüllt ist (fehlende Angaben zur Person, fehlende Unterschriften),
  • der Kurs bereits vor der Ausstellung des Bildungsschecks bzw. am Tag der Ausstellung begonnen hat,
  • die Weiterbildungskosten zusätzlich teilnehmerbezogen gefördert werden, z. B. durch einen Prämiengutschein.
Antwort zeigen oder verstecken Wie wird der Bildungsscheck vom Weiterbildungsanbieter eingelöst?

Der Weiterbildungsanbieter stellt einen Antrag an die zuständige Bewilligungsbehörde (Bezirksregierungen in NRW) auf Erstattung von 50 % des jeweils förderfähigen Kursentgeltes. In Abhängigkeit von dem auf dem Bildungsscheck ausgewiesenen Betrag sind dies max. 500,- € pro Bildungsscheck (für Bildungsschecks, die ab 2015 ausgegeben wurden).

Zur Verwaltungsvereinfachung sollten Weiterbildungsanbieter die bei ihnen eingereichten Bildungsschecks sammeln und bis spätestens sechs Monate nach dem Beratungsdatum zur Abrechnung einreichen. Die Kurse, für die die Erstattung beantragt wird, müssen begonnen haben.

Dem Antrag sind für die Erstattung jedes Bildungsschecks jeweils beizufügen:

  • der Bildungsscheck,
  • ein Beleg (ggf. Buchhaltungsauszug oder vergleichbare Belege) über die Zahlung der ermäßigten Kursentgelte; Rechnungsempfänger ist im betrieblichen Zugang das Unternehmen, im individuellen Zugang die auf dem Bildungsscheck eingetragene Person. Der Bildungsscheck wird auf Grundlage der Kosten pro Teilnehmer/-in abgerechnet. Gruppenpreise sind auf die Gesamtzahl der Teilnehmer/-innen umzulegen. Bei vereinbarter Ratenzahlung kann der Bildungsscheck abgerechnet werden, wenn mindestens der zu erbringende Eigenanteil in der Förderhöhe des Bildungsschecks nachgewiesen wird.
  • ein Auszug aus dem Seminar-/Kursprogramm, aus dem sich Inhalt und Gesamtkosten der Weiterbildungsmaßnahme ergeben.

Ein Rechtsanspruch auf Erstattung besteht nicht.

Ausführliche Informationen über das Bildungsscheckverfahren, die Antragsformulare und eine Adressliste mit den Bewilligungsbehörden erhalten Sie über die Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) im Bereich "Europäischer Sozialfonds" unter dem Punkt 3.2.

Artikelaktionen

Infotelefon berufliche Weiterbildung

0211 837-1929

Ein Angebot des Bürger- und ServiceCenters "Nordrhein-Westfalen direkt". Erreichbar montags bis freitags von 08:00 - 18:00 Uhr. Es fallen die üblichen Telefonkosten an (Festnetz- oder Mobiltelefon).