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Informationen für Weiterbildungsanbieter

Darf ich als Weiterbildungsanbieter das Bildungsscheck-Logo verwenden?
Antwort zeigen oder verstecken Was müssen Weiterbildungsanbieter beachten, wenn sie einen Bildungsscheck annehmen?

Mit dem Bildungsscheck gewährt das Land NRW mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds einen Zuschuss zu den Ausgaben für die berufliche Weiterbildung.

Förderfähig sind die Gesamtausgaben der Weiterbildungsmaßnahme entsprechend der Rechnung des Weiterbildungsanbieters. Ausgaben für Fahrten und für die Unterbringung gehören nicht zu den förderfähigen Ausgaben.

Der Weiterbildungsanbieter kann den Bildungsscheck annehmen, wenn

  • seine Einrichtung auf dem Bildungsscheck korrekt als Anbieter vermerkt ist,
  • das zu buchende Weiterbildungsangebot inhaltlich das auf dem Bildungsscheck aufgeführte Weiterbildungsthema abdeckt,
  • die Weiterbildung für die Person erbracht werden soll, die auf dem Bildungsscheck namentlich benannt ist,
  • der Kurs frühestens am Tag nach der Beratung in der Bildungsberatungsstelle beginnt (Ausstellungsdatum auf dem Bildungsscheck),
  • die Gültigkeitsdauer des Bildungsschecks von max. zwei Jahren ab Ausstellungsdatum zum Abrechnungszeitpunkt noch nicht abgelaufen ist,
  • die Weiterbildungsmaßnahme innerhalb der Europäischen Union durchgeführt wird und
  • der Bildungsscheck sowie die subventionserhebliche Erklärung vollständig ausgefüllt und unterschrieben sind.


Eine Erstattung des Bildungsschecks ist ausgeschlossen, wenn eines der o. a. Kriterien nicht erfüllt ist oder die Weiterbildungsausgaben zusätzlich teilnehmerbezogen gefördert werden, z. B. durch einen Bildungsgutschein.

Weitere Informationen für Weiterbildungsanbieter zur Entgegennahme und Abrechnung von Bildungsschecks finden Sie im entsprechenden Merkblatt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS).

Antwort zeigen oder verstecken Wie wird der Bildungsscheck vom Weiterbildungsanbieter eingelöst?

Der Weiterbildungsanbieter stellt einen Antrag an die zuständige Bewilligungsbehörde (Bezirksregierung) auf Erstattung von 50 % des jeweils förderfähigen Kursentgeltes, max. 500 Euro.

Welche Bezirksregierung zuständig ist, hängt vom Sitz des Weiterbildungsanbieters ab und kann diesem PDF-Dokument entnommen werden.

Dem Antrag sind für die Erstattung jedes Bildungsschecks jeweils beizufügen:

      • der unterschriebene Bildungsscheck im Original einschließlich der unterschriebenen subventionserheblichen Erklärung im Original,
      • ein Beleg über die Zahlung des Eigenanteils, d. h. des Anteils der Ausgaben für die Weiterbildung, der nicht durch die Zuwendung gedeckt ist (Buchhaltungsauszug oder vergleichbare Belege),
      • eine Kopie der Rechnung an den/die Scheckinhaber*in bzw. an das Unternehmen
        (Rechnungsempfänger ist im betrieblichen Zugang das Unternehmen, im individuellen Zugang die auf dem Bildungsscheck eingetragene Person. Der Bildungsscheck wird auf Grundlage der Ausgaben pro Teilnehmer*in abgerechnet. Gruppenpreise sind auf die Gesamtzahl der Teilnehmer*innen umzulegen),
      • ein Auszug aus dem Seminar-/Kursprogramm, aus dem sich Inhalt und Gesamtkosten der Weiterbildungsmaßnahme ergeben.
Ein Rechtsanspruch auf Erstattung besteht nicht.


Ausführliche Informationen über das Bildungsscheckverfahren, die Antragsformulare und eine Adressliste der Bewilligungsbehörden sind erhältlich unter:

https://www.mags.nrw/esf-antrag, unter Punkt 3.2 „Kompetenzentwicklung von Beschäftigten durch Bildungsscheckverfahren“.

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Tel. 0211 837-1929

Erreichbar montags bis freitags von 08:00 - 18:00 Uhr. Es fallen die üblichen Festnetz- oder Mobiltelefonkosten an.

Über das Info-Telefon Berufliche Weiterbildung des Bürger- und ServiceCenter "Nordrhein-Westfalen direkt" erhalten Sie Auskunft zu folgenden Themen:

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